Johanna-Odebrecht Stiftung

Hilfe und Herausforderung für Menschen durch Menschen

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Unsere Vision: Um Gottes Willen –
Hilfe und Herausforderungen von Menschen
für Menschen

Vor 100 Jahren begann in der Stiftung die soziale Arbeit mit jungen Mädchen, die am Rande der Gesellschaft standen. Heute stehen im Mittelpunkt all unserer Arbeit ebenso Menschen die allzu leicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden: alte Menschen, psychisch Kranke, junge Drogenabhängige, Menschen mit unterschiedlichen Suchterkrankungen, Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen und Kinder.

Die fromme und mildtätige Stifterin Frau Johanna Odebrecht hatte zu Lebzeiten die Geschicke der Stiftung in die Hände von vier Kuratoren gelegt, allesamt gottesfürchtige Männer aus der Stadt Greifswald. Ihr Vorbild war der Pfarrer Johann Hinrich Wichern aus Hamburg. Ihre Vision war die Gründung eines Rettungshauses für der Hilfe bedürftige Menschen.

Die alten Gebäude der Stiftung entstanden in den Jahren 1902-1904. Dieser Tatsache wurde gebührend bei den Feierlichkeiten zum Jubiläum 100 Jahre Johanna-Odebrecht-Stiftung im Zeitraum 2002-2004 gedacht. Wir verweisen voller Dank auf die abwechslungsreiche Vergangenheit der Stiftung, die trotz mancher Widrigkeiten nicht untergegangen ist. Wir schauen zurück auf eine rasante jüngere Entwicklung in den vergangenen Jahren. Wir richten unseren Blick zuversichtlich in die Zukunft. Wie es eingangs in der Begrüßung mit Versen des Psalms 23 „Der Herr ist mein Hirte“ anklang, orientieren wir unsere Arbeit an Gottes Wort, üben christlich Nächstenliebe und vertrauen darauf, dass Gott die Stiftung und ihre Unternehmen unter seinem guten Geist wachsen und gedeihen lässt und sie „auf einer grüner Aue“ weidet – ein auch übrigens geographisch sehr passendes Wort für die ehemals vor den Toren der Stadt und auch heute noch im Grünen gelegene Stiftung.

In den Jahren 2016/17 fassten leitende Mitarbeitende der Stiftung und ihrer verbundenen Unternehmen ihre Vision für die Arbeit für Menschen durch Menschen in Worte und kommunizierten diese mit den Mitarbeitenden der Bereiche.

UM GOTTES WILLEN. Hilfe und Herausforderung für Menschen durch Menschen.

Seit dem Entstehen der Stiftung hat sich vieles verändert. Zu den von Grund auf liebevoll erneuerten und teilweise auch erweiterten hundertjährigen Gebäuden sind neue Häuser für das Fachkrankenhaus und das Altenhilfezentrum entstanden, die in modernen und liebevoll ausgestatteten Räumen gute Bedingungen für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter enthalten. Dazu wurden Erweiterungsbauten vorgenommen. Das Evangelische Schulzentrum Martinschule verfügt jetzt über drei Schulgebäude.

Die Arbeit für Menschen geschieht weiterhin nicht nur auf dem „alten“ Stiftungsgelände, sondern auch in der Stadt Greifswald in der Altstadt, im Neubaugebiet und in den Orten Wolgast, Demmin, Heringsdorf, Bergen, Ueckermünde, Pasewalk, Grimmen und Gristow. Die Strukturen wurden an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst.

Die Johanna-Odebrecht-Stiftung mit dem Evangelischen Schulzentrum Martinschule, die Evangelisches Krankenhaus Bethanien gGmbH mit dem Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, den Suchtberatungsstellen und der Fachklinik Gristower Wiek und die Evangelisches Altenhilfezentrum Paul Gerhardt gGmbH sind anerkannte und weit über Greifswald hinaus geschätzte Einrichtungen der Sozial- und Bildungsarbeit.

Es ist in den letzten Jahren weiterhin gelungen, nach modernen Konzepten in allen Bereichen zu arbeiten. Sie können mehr über die Inhalte unserer Arbeit erfahren, wenn Sie die Seiten der einzelnen Unternehmen besuchen.

Andachten, Gottesdienste, Krippenspiele, Bibelstunden, Aussegnungen, Einführung in Glaube und Diakonie, Seelsorgeangebote, Amtshandlungen bringen das bunte geistliche Leben in der Johanna-Odebrecht-Stiftung zum Ausdruck.
Der christliche Glaube, der die Stifterin Johanna Odebrecht ihr Werk beginnen und durchführen ließ und die Hoffnung auf den lebendigen Gott tragen uns bis heute und lassen uns UM GOTTES WILLEN die vielfältigen Herausforderungen unserer Zeit bestehen.

 

Pfarrer Martin Wilhelm
Vorsteher der Stiftung