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Ein Traum wird wahr – die Martinschule feiert Richtfest für die eigene Turnhalle

Die Holzkonstruktion an der Gahlkower Wende zieht schon jetzt viel öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Die neue Sporthalle des Evangelischen Schulzentrums Martinschule nimmt Gestalt an. Anlässlich des heutigen Richtfestes informierte sich Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsministerin Bettina Martin über den Baufortschritt und das innovative inklusive Schulkonzept der Martinschule. Vor zwei Jahren gewann die Greifswalder Schule der Johanna-Odebrecht-Stiftung den renommierten Deutschen Schulpreis.
„Rund vier Millionen investiert die Johanna-Odebrecht-Stiftung in den modernen Neubau“, informierte Geschäftsführerin Jana Breitsprecher. „Bislang nutzen die 580 Schülerinnen und Schüler der Martinschule eine städtische Turnhalle, die jedoch immer sehr stark frequentiert und ausgelastet ist. Die eigene Sporthalle wird die Bewegungs- und Freizeitmöglichkeiten erheblich verbessern. Das kommt insbesondere auch den Mädchen und Jungen mit Handicap zugute.“

Schulleiter Benjamin Skladny und Zimmermereister Steffen Hofmann

Schulleiter Benjamin Skladny und Zimmermereister Steffen Hofmann

Holzbau ist nachhaltig und regional

Die Baukosten in Höhe von 3,8 Millionen Euro bringt die Odebrecht-Stiftung aus eigenen Mitteln auf. „Wir sind allerdings sehr stolz auf Zuwendungen von rund 23.000 Euro, die für dieses Projekt vor allem von Privatpersonen gespendet worden sind“, betonte der Vorsteher der Johanna-Odebrecht-Stiftung, Pastor Martin Wilhelm. „Auch ein Großteil des Gewinns des Hauptpreises des Deutschen Schulpreises 2018 in Höhe von 100.000 Euro wird für den Neubau verwendet.“
Die neue barrierefreie Sporthalle im Holzrahmenbau hat eine Gesamtnutzfläche von rund 2.000 Quadratmetern. Dabei wurde viel Wert auf eine ökologisch nachhaltige Bauweise gelegt. So stammt das Baumaterial aus der Holzbewirtschaftung von Kiefern, Tannen und Fichten; vorwiegend aus Norddeutschland.

Die Halle selbst ist 1.100 Quadratmeter groß. Es stehen drei zusätzliche Therapieräume für Schüler mit speziellem Förderbedarf

mit einer Gesamtfläche von 126 Quadratmetern zur Verfügung.  Feierlich eröffnet werden soll die Turnhalle im August des kommenden Jahres.

„Wenn möglich, vergeben wir die Aufträge an regionale Firmen“, so die Geschäftsführerin Jana Breitsprecher. „Lediglich Sonderleistungen wie beispielsweise ein flächenelastischer Schwingboden sowie spezielle Sportgeräte müssen zum Teil überregional bezogen werden.“

Zimmerermeister Steffen Hofmann (v.l.), Pastor Martin Wilhelm, Odebrecht- Geschäftsführerin Jana Breitsprecher, Bildungsministerin Bettina Martin, Schulleiter Benjamin Skladny und Bildungsdezernent Dietger Wille

Viel Zeit und optimale Fördermöglichkeiten
Für Schulleiter Benjamin Skladny und seine Schüler geht mit dem Neubau ein großer Traum in Erfüllung. „Künftig können alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von fremden Hallenzeiten Sport treiben und ihre Freizeit in weiteren Trainingsgruppen oder im eigenen Sportverein der Odebrecht-Stiftung verbringen“, freute sich der Schulleiter. „Ein großes Plus sind die Therapieräume, in denen Schüler mit körperlichen oder motorischen Handicaps noch gezielt gefördert werden können. Schön ist auch, dass wir uns in Zukunft noch besser auf unsere sportlichen Highlights, wie unter anderem das jährliche inklusive Skilager vorbereiten können.“
Auch die Mitglieder des betriebseigenen Sportvereines der Odebrecht-Stiftung können künftig die moderne Turnhalle für ihre Trainings- und Spielzeiten nutzen. Der 2001 von Mitarbeitern der Johanna-Odebrecht-Stiftung geründete Sportverein Johanna Odebrecht e.V.  hat sich vor allem den Sportarten Fußball, Volleyball, Tischtennis und Badminton verschrieben. Dafür steht aktuell die kleine Therapiesporthalle am Hauptstandort der Odebrecht-Stiftung in der Gützkower Landstraße zur Verfügung, die vor allem von Patienten genutzt wird.

Das inklusive Konzept der Martinschule fördert Toleranz, das Für- und Miteinander, Selbstvertrauen und soziale Verantwortung bei allen Schülern. Sie werden individuell und ganzheitlich in den kognitiven, emotionalen und sozialen, aber auch in den motorischen und psychomotorischen Lebensbereichen gefördert. Dabei hilft insbesondere der Sport, körperliche, aber auch geistige Grenzen zu überwinden sowie Teamgeist und soziale Kompetenz zu entwickeln und Lebensqualität zu gewinnen.

Bildungsministerin Bettina Martin folgte der Einladung zum Richtfest

Bildungsministerin Bettina Martin folgte der Einladung zum Richtfest

Foto: J. Unterberger