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Evangelisches Krankenhaus Bethanien

Wir begleiten

Tagesklinik Greifswald

Die Behandlung erfolgt:

Montag – Freitag 08:00 – 16:00 Uhr

Die Behandlungsdauer wird individuell vereinbart.
In der Regel beläuft sie sich auf 4-6 Wochen.
Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Zur Verfügung stehen 20 Behandlungsplätze.
Die Zuweisung erfolgt über ein psychiatrisches Krankenhaus oder einen niedergelassenen Arzt (Hausarzt oder Facharzt). Gerne bieten wir Ihnen ein ambulantes Vorgespräch zur Orientierung und Information an. Dazu ist ein Überweisungsschein erforderlich.

Unser Behandlungsangebot richtet sich an:

  • Psychisch kranke Menschen, die keine vollstationäre Behandlung benötigen, psychisch aber nicht so stabil sind, dass rein ambulante Maßnahmen ausreichen
  • Als Krisenintervention zur Vermeidung einer vollstationären Behandlung
  • Bei zur Chronifizierung neigenden Krankheitsverläufen

In diesem Rahmen können nicht behandelt werden Patienten mit:

  • Manifester Eigen- oder Fremdgefährdung
  • Primärer Suchtproblematik
  • Schwerer geistiger oder körperlicher Behinderung und schwerwiegenden
  • hirnorganischen Veränderungen

In der allgemeinpsychiatrischen Tagesklinik Greifswald erfahren Patienten ohne grundsätzliche Altersbegrenzung eine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung durch ein multiprofessionelles Therapeutenteam, bestehend aus einem Arzt, Diplom-Psychologen/Psychotherapeut, einem Diplom-Sozialpädagogen, Ergotherapeuten und Pflegekräften.

Im Gegensatz zur intensiven stationären Behandlung bleiben bei der tagesklinischen Behandlung der Lebensalltag und die soziale Einbindung weitestgehend erhalten. Dies ermöglicht es desn Patienten, in der Therapie erworbene Kenntnisse zeitnah umzusetzen, zu üben und neue Verhaltensweisen aufzubauen.
Belastungen des Alltags werden in den therapeutischen Prozess mit einbezogen, Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und erprobt.Vollstationäre Behandlungen können so verkürzt oder auch vermieden werden.

  • Stabilisierung der Gesamtpersönlichkeit durch Verarbeitung des Krankheitserlebens
  • Förderung gesunder Persönlichkeitsanteile und Stärkung des Selbstwertgefühls gemäß eines ressourcen- und lösungsorientierten Ansatzes
  • Unterstützung bei der Überwindung konflikthafter Lebensereignisse
  • Hilfe bei der Neuorientierung im Falle einschneidender persönlicher oder beruflicher Veränderungen
  • Verbesserung des Körpergefühls und der körperlichen Leistungsfähigkeit
  • Training von Konzentration und Durchhaltevermögen
  • Erhöhung der lebenspraktischen Kompetenzen und der Sicherheit bei der Erfüllung alltäglicher Aufgaben
  • Förderung der Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion
  • Information über nachsorgende Unterstützung, Behandlungs-, Beratungs- und Kontaktangebote einschließlich der Ermöglichung ambulanter Nachkontakte
  • Optimierung einer im Bedarfsfall nötigen medikamentösen Einstellung („So viel wie nötig, so wenig wie möglich!“)

Das Therapieangebot erfolgt im Rahmen eines festen Wochenplans, bestehend aus obligatorischen und individuell festgelegten, bedürfnisangepassten Therapien:

  • medikamentöse Behandlung
  • Einzel- und Gruppengespräche
  • Ergotherapie
  • Bewegungs- und Physiotherapie
  • Entspannungsverfahren
  • sozialarbeiterische Beratung
  • Kommunikationstraining
  • Genusstraining
  • Belastungserprobung
  • Angehörigenarbeit
  • und erlebnisorientierte Therapien in der Gruppe.